Männertag in den Finsteren Kehlen

Verena fuhr mit ihren Freundinnen zum Mädelswochenende mit Wellness in den Schwarzwald. Keine Frage, dann machen die betroffenen Männer “Wellness für Kerle”. Georg, Chris und wenn auch nicht direkt betroffen Helo ließen keinen Zweifel aufkommen. Werner ließ sich dieses Ereignis ebenfalls nicht entgehen und so marschierten wir zu fünft genüsslich im Garten auf. 

Vom Stihl-Leben letzter Woche war noch jede Menge an Ästen und Zweigen zum entsorgen und es gab noch eine kleine Eiche und einen Nussbaum, die ebenfalls in die Horizontale gebracht werden wollten. Mehr als genug also zum Anpacken. Die Jungs verwandelten sich ad hoc in Gartenberserker und nach 90 Minuten war das Astmaterial weg. Das saß nun zu einem gigantischen Berg angehäuft auf der “Deponie”.

Zeit sich um die noch stehenden Bäume zu kümmern. Meine Fähigkeiten an der Kettensäge sind leider nicht so grandios wie die meines Vaters. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Helo und Georg das Seil mehr bewachten als richtig daran zu ziehen. Jedenfalls lag die Eiche bei Herrn Strauß auf dem Nachbargrundstück. Glücklicherweise ist nichts passiert und mit ein paar beherzten Schnitten war sie soweit zerlegt, dass wir sie abtransportieren konnten.

Bei dem Nussbaum lief es anders. Ich wollte nicht, dass der Baum auf meine Buchen-Bonsais fällt. Also musste er in Teilen gefällt werden. Hier kam meine japanische Astsäge ins Spiel. Die schnitt wie ein heißes Messer durch Butter. Es war eine Sache von Minuten und sie hatte den Stamm sauber durchtrennt. Der Rest ist Ehrensache.

Kein Männertag ohne Grill. Damit ist nun auch hochoffiziell angegrillt im Gerlinger Garten.