Dattel-Kürbis-Gemüse mit Schweinefilet

Kürbis-Dattelgemüse mit Schweinefilet

Groß war die Verwunderung nicht, als in der Biokiste letzte Woche ein Hokkaido-Kürbis zappelte. Nun, von meiner Schwester hatte ich schon vier kapitale Exemplare dieser Spezies erhalten. Aber neben der herbsttypischen Kürbissuppe gibt es ja noch andere Möglichkeiten.

1 kleiner Hokkaido
4 Datteln
1 Schweinefilet
Sojasoße
Raz el Hanout (Altes Gewürzamt)
Honig
Salz
Öl
Leinsaat
Knoblauch

Zubereitung:
Kürbis waschen, Kopf und Schwanz abschneiden, halbieren, entkernen und in ca 2x2cm große Stücke schneiden. Marinade aus Sojasoße, Honig, Rapsöl, Salz und Leinsaat anrühren und zu den Kürbisstücken geben. Das ca. 3 Stunden einwirken lassen.

Schweinefilet würzen und anbraten. Das angebratene Fleisch wälze ich dann nochmal in Raz el Hanout und den Knoblauchstücken. Das kommt mit ein paar guten Wünschen in eine Auflaufform mit einem Deckel.

Die Kürbisstückchen, die gestückelten Datteln und ein Teil der Marinade gebe ich auf ein tiefes Backblech. Die Auflaufform mit dem Fleisch auf die unterste Ebene und die Kürbisstücke weiter oben bei 150°C in den Backofen. Nach 40 Min ist dann alles perfekt.

Kerbelsuppe – Versuch 1

Kerbelsuppe mit Einlage

In unserer aktuellen Biokiste tummelte sich ein mordsmäßiger Bund eines bisher unbekannten grünen Krauts. Auf den ersten Blick sah es nach Petersilie aus, entpuppte sich aber beim Blick in die Inhaltsliste als Kerbel. Kerbel? Ich hatte mal einen lustigen Kollegen, der Kerwel hieß und zwischen seiner Frisur und der Blattstruktur lassen sich sogar gewisse Analogien ziehen. Ein Blick in die Wikipedia entlarft den Kerbel als Doldenblüter, der von Zentralasien bis nach Baden-Württemberg vorkommt und als Würzkraut in der Suppe oder der Frankfurter “Grüne Soß” Verwendung findet. Voller ätherischer Öle ist er ein durchaus Potenter Gefährte im Kampf gegen Erkältungen, Kopfschmerzen und Gedächtnisstörungen.

Soviel zur Theorie. Jetzt zur Suppe:

  • 1,5 l von Rainers Gemüsebrühe
  • 4 Karotten (Biokiste)
  • 2 Stangen Lauch (Biokiste)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • 1 Bund Kerbel

Auf Sahne oder fleischliche Einlagen habe ich bewusst verzichtet, denn ich wollte dem Kollegen Kerbel (nicht zu verwechseln mit dem oben zitierten Ex-Kollegen) geschmacklich auf die Spur kommen.

Fazit: Die ätherischen Öle schmeckten Verena und ich wirklich massiv raus. Es war schon ein sehr gesundes Essen. aber durchaus gut genießbar.
Für Versuch zwei würde ich den Kerbel-Anteil reduzieren oder ihm doch etwas Deftiges entgegenstellen.